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Der neue Audi A6 gesehen auf dem Genfer Autosalon 2007

Der neue Audi A6 weckt Begehrlichkeiten. Kraftvolle Eleganz, sportlicher Auftritt, luxuriöser Innenraum - man sieht ihm dem Audi ihn an, den Fahrspaß, den der Hersteller verspricht.

Konzept und Design

Audi A6 VorderansichtDas Design des Audi A6 und des Audi A6 Avant bringen die gefällige Audi-Optik in die automobile Oberklasse. Dabei unterstreicht der auffällige Singleframe-Kühlergrill den Auftritt des Audi. Jeder Zentimeter der sportlichen Linie strahlt souveräne Kraft aus. Und kräftig ist er der Audi. Auf Wunsch katapultieren 350 PS den Piloten in 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h bei einem Drehmoment von 440 Nm (Audi A6 4,2 FSI).

Wer soviel Muskeln spielen läßt, braucht auch einen starken Knochenbau. Der Audi hat ihn. Basis für das exzellente Fahrverhalten ist ein hochfestes verwindungsfreies Fahrwerk. Dieses Fahrwerk und der herausragende Federungskomfort, auf Wunsch mit intelligenter Luftfederung und Niveauregulierung, sorgen für entspanntes Fahren in einem bei jeder Geschwindigkeit ruhigem Innenraum. Die hochmoderne Konstruktion des Fahrwerk ist auch der Grund dafür, dass die Limousine beruhigende fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest erhalten hat.
Der Innenraum des Audi hält, was seine Optik verspricht. Die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau. Ergonomie und Funktion verbinden sich hier zu einem luxuriösem Wohlfühlambiente, der auch die Wünsche des kritischsten Kunden zufriedenstellt. Im Zentrum steht dabei das Bediensystem MMI mit zentralem Monitor und Bedienelement auf dem Mitteltunnel mit seiner ergonomischen intuitiven Bedienung. Kurz, das lichtdurchflutete Cockpit ist durchdacht und edel, das Raumangebot riesig. Logisch, dass sich bei einer Länge von 4,92 m (4,93 m beim Avant) auch auf den hinteren Rängen bequem reisen läßt.

Wer viel reist hat viel Gepäck. Kein Problem für den Audi. Die 546 Liter Gepäckraum bei der Limousine und 565 Liter beim Avant lassen viel Platz für kleines und großes Gepäck. Für den ganz großen Koffer bietet der Avant die Möglichkeit, die Fondlehne zu klappen. Dann wächst der Stauraum auf 1660 Liter und gibt den Blick frei auf ein durchdachtes funktionales Staukonzept, das auch in seiner Klasse keinen Vergleich zu scheuen braucht. Zur Serie gehören ein aufstellbarer Ladeboden, ein Abdeckrollo, ein Trennnetz, zwei Aluminium-Schienen mit sinnvollen Verzurrösen und selbstverständlich eine Dachreling. Wer davon Lust auf noch mehr bekommt, ordert die elektrisch angetriebene Heckklappe oder die Staubox hinter den Fondsitzen oder das Fixierset bestehend aus Spanngurt und Teleskopstange.

Motorisierung und Fahrwerk

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Fünf Benzinmotoren und drei Turbodiesel stehen für die Motorisierung zur Auswahl.

Benzinmotoren

Audi 2.8 Liter V6 FSI MotorDen Einstieg bildet der 2.0 TFSI mit Turbolader und Direkteinspritzung. 125 kW (170 PS) bei erstaunlichen 280 Nm Drehmoment, die dem Fahrer von 1800-4200 U/min zur Verfügung stehen. Größer ist der 2,4 -Liter V6 mit 130 kW (177 PS) und 230 Nm die die Kultur von sechs Zylindern vermitteln.
Neu im Programm ist der 2,8 FSI mit 154 kW/210 PS und 280 Nm Drehmoment von 3000 bis 5000 U/min. Seine FSI-Direkteinspritzung mit vier verstellbaren Nockenwellen und dem innovativen valvelift System verhelfen dem A6 zu einem Normverbrauch von nur 8,7 Liter auf 100 km.
Wem das nicht reicht, greift zum 3,2 Liter V6 mit vier kontinuierlich verstellbaren Nockewellen, einem Schaltsaugrohr und FSI-Direkteinspritzung. Er leistet 188 KW (255 PS) bei 330 Nm Drehmoment bei 3.250 U/min.

Das Flagschiff der Benziner im A6 ist der 4,2 Liter V8 mit 257 kW (350 PS) bei 3.500 U/min. Dabei wirken beeindruckende 440 Nm bei 3.500 U/min. 5,9 Sekunden dauert der Sprint von Null auf 100 km/h. Der Vortrieb wird erst bei 250 km/h durch die elektronische Regelung gestoppt.
Der A6 kommt wahlweise mit Sechsganggetriebe oder multitronic, der 3,2 V8 kommt mit Tiptronic statt Multitronic. Den 4,2 V8 liefert Audi grundsätzlich nur mit Tiptronic und quattro an den stolzen Besitzer.

Die Turbodieselmotoren

Den Einstieg in die zeitgemäße Dieseltechnik bildet der 2,0 Liter TDI mit 103 kW (140 PS) und 320 Nm Drehmoment von 1.750 bis 2.500 U/min.
Extrem ruhig und kultiviert läuft der 2,7-Liter-TDI mit Common Rail Einspritzung und Piezo-Injektoren. Das Triebwerk bringt es dabei auf 132 kW (180 PS) bei 380 Nm Drehmoment, das von 1.400 bis 3.300 U/min zur Verfügung steht.

Nur mit quattro-Antrieb gibt es das Diesel-Flaggschiff aus dem Hause Audi. Der bärenstarke 3.0 TDI quattro bietet dem Fahrer 171 kW (233 PS) und entfesselt auf Pedaldruck 450 Nm in einem Drehzahlbereich von 1.400 bis 3250 U/min. Hat man sich zum Gasgeben entschlossen, dauert es 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit geben die Ingolstädter dabei mit 247 km/h an. Im Mix verbraucht der Diesel dabei nur 8,0 Liter Diesel auf 100 km.
Alle Motoren erfüllen die Euro 4 - Norm.

Fahrwerk

Soviel Kraft der acht Audimotoren will gebändigt sein. Audi greift dabei auf bewährte Technik zurück. Vierlenker-Vorderachse mit Aluminium und die aus dem A8 bekannte spurgesteuerte Trapezlenker-Hinterachse, kommens sowohl beim Frontantrieb als auch beim Quattro zum Einsatz. Unterstützt wird das Fahrverhalten durch die ausgezeichnete Lenkung mit Servotronic. Die intelligente Elektronik regelt dabei die Lenkkräfte je nach gefahrener Geschwindigkeit.

Wer es besonders komfortabel mag, greift zur optionalen Luftfederung adaptive air suspension. Die Federung reagiert dabei auf das Fahrverhalten und die Fahrsituation. Es gibt vier Grundprogramme, drei Karosserie-Höhenlagen und bietet zudem eine Niveauregulierung.

Die Bremsen sind auf die geballte Leistungsentfaltung der Fahrzeuge hervorragend abgestimmt. Schon in der kleinsten Ausführung verfügt der A6 über eine mehr als ausreichende 16 Zoll Bremsanlage, den 4,2 V8 verzögern 17 Zoll Scheiben.  ABS und ESP sind in dieser Klasse schon lange eine Selbstverständlichkeit.  Nicht selbstverständlich hingegen sind die ESP-Trockenbremsfunktion der Scheiben bei Nässe. Das ESP ist abschaltbar, was man sich aber nicht erst als Besitzer der 350 PS Version des A6 vorher gut überlegen sollte.

Alle A6 verfügen über schmucke Leichtmetallräder mit 16 bzw. 17 Zoll Durchmesser.  Optional gibt es ein System für die Überwachung des Reifendrucks sowie Reifen mit Notlaufeigenschaften.

Ausstattung

Selbst für die Oberklasse ist die serienmäßige Ausstattung des A6 mehr als üppig. Das Bediensystem MMI basic wartet mit einem großem Display und einem CD-Radio auf.  Eine Komfortklimaautomatik zählt zum keineswegs selbstverständlichem Standard. Auf Wunsch gibt es ein Bluetooth-Telefon.

Hightech-Gimmicks sind die optische Einparkhilfe Audi parking system advanced, eine Weitwinkel-Rückfahrkamera, die so manche Beule verhindern kann und sich schnell rechnet. Adaptive light steht für eine Verbindung aus Xenon plus-Scheinwerfern, Tagfahr- und Kurvenlicht.  Entlastet wird der Fahrer gegen Aufpreis zudem mit der adaptive cruise control, die den Abstand zum Vordermann regelt.

Der Audi A6 allroad quattro

Audi A6 AllroadBei soviel Audi sei der Audi A6 allroad quattro nicht vergessen. Optisch dem Avant nahestehend offeriert diese Variante des A6 Geländegängigkeit, die sich aber auch auf der Straße leistungsmäßig nicht verstecken braucht. Der A6 allroad zieht dabei die Aufmerksamkeit mit seinem Stoßfänger mit Unterfahrschutz und seinen 17 Zoll Leichtmetallrädern auf sich.  Die Luftfederung bietet denselben Komfort wie die Straßenvarianten, das ESP punktet im Gelände mit dem zusätzlichen Offroad-Modus.

Der Audi allroad bringt die Kraft der vier verfügbaren Maschinen mit permanentem Allradantrieb quattro auf jeden Untergrund.  Als Motoren stehen der 3,2 FSI mit 188 kW (255 PS), der 4,2 FSI mit 257 kW (350 PS) und die beiden TDI V6 Varianten mit 2,7 oder 3,0 Liter Hubraum bei 132 kW (180 PS) bzw. 171 kW (233 PS) zur Verfügung.

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